Offline statt allein.

Mediensucht wird in Deutschland immer präsenter – immer mehr Menschen sind internetsüchtig. Kontaktiert uns und wir helfen euch.

Beratungsstelle für Medienabhängigkeit

Was ist Mediensucht / Onlinesucht?

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit ist das Internet aus unserer heutigen Welt kaum mehr wegzudenken. Seit über zehn Jahren wird auch eine exzessive Computer- und vor allem Internetnutzung beobachtet, die mit einer Abhängigkeitsstörung verglichen wird. Dafür wird zum Teil der Begriff der Online- beziehungsweise Mediensucht, aber auch der pathologischen Internetnutzung verwendet.Während die Mediensucht auch andere Medien erfasst, steht bei der Onlinesucht die Nutzung des Internets im Vordergrund.

Einen besonders breiten Raum nimmt dabei die Online-Computerspielsucht ein, das heißt die Abhängigkeit von im Internet angebotenen und dort gespielten Onlinespielen. Diese Spiele haben durch verschiedene, dem Spiel immanente Faktoren (wie beispielsweise Belohnungssysteme und Einbindung in ein soziales Spielernetzwerk) ein hohes Suchtpotential. Einer aktuellen Studie der Universität Lübeck zufolge beinhaltet aber auch die Nutzung von virtuellen sozialen Netzwerken ein vergleichbares Suchtpotenzial.

Beratungsstelle Medienabhängigkeit

Welche Kategorien der Medienabhängigkeit gibt es?

Internetnutzung mit großem Zeitkontingent, ohne Präferenz für eine spezielle Internetanwendung.

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exzessive Nutzung von Computer- und Online-Spielen („Ego-Shooter”, Online-Rollenspiele, bspw. „World of Warcraft“).

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Exzessives Nutzen von Glücksspielangeboten im Internet.
Hohe Nutzungsfrequenz und zwanghafte Nutzung

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Exzessiver oder zwanghafter Pornographiekonsum oder Konsum anderer Onlineerotika.
Episodisch auftretendes, zwanghaftes Kaufen von Konsumgütern und Dienstleistungen im Internet.
Hohe Nutzungsfrequenz und zwanghafte Nutzung sozialer Netzwerke und elektronischer Kommunikationsmittel.

Wer ist von Mediensucht betroffen?

Internetabhängigkeit betrifft eine hohe Anzahl der Bevölkerung in Deutschland. Der Anteil junger Leute mit einer problematischen Internet- und Computerspielnutzung ist von 2015 bis 2019 nochmals gestiegen. Das geht aus Ergebnissen der “Drogenaffinitätsstudie 2019” der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung hervor.

Bei den Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren hat sich der Anteil derer mit einer problematischen Internet- und Computerspielnutzung demnach in den Jahren 2015 bis 2019 von 21,7 auf 30,4 Prozent erhöht. Bei den jungen Erwachsenen von 18 bis 25 gab es einen Anstieg von 15,2 auf 23 Prozent.

Beratungsstelle für Medienabhängigkeit

Wie äußert sich eine Medienabhängigkeit?

Vernachlässigung von Schule und Beruf

Vernachlässigung von Partner- und Freundschaften

Verzicht auf Freizeitgestaltung

Räumlicher und sozialer Rückzug

Körperliche und psychische Probleme